Diese Veranstaltung besteht aus einem 8,1km langem und 700HM steilem Bergrennen und als Zugabe sozusagen für die 30 schnellsten Fahrer der spektakuläre Tunnelrace welcher 5,4km und 700HM für die Bergfahrer bereit hielt!
Start für das Einzelzeitfahren war um 12:00. Ich startete mit der Nummer 63 um 12:31 und hatte somit etwas Zeit mir die ersten Fahrer genauer anzuschauen. Als es dann soweit war ging ich von Beginn an engagiert zur Sache um schnell meinen Rhythmus zu finden und um die Qualifikation für den Tunnelrace zu schaffen. Schon nach wenigen Metern fand ich meinen Rhythmus und konnte diesen auf der gleichmäßigen Steigung sehr gut durchziehen. Aufgrund der Tatsache das ich im Laufe des Rennens einige vor mir gestartete Biker überholen konnte musste ich anscheinend relativ schnell unterwegs sein. 2km vor dem Ziel gab es dann ein längeres Flachstück in welchem man noch einmal ordentlich Tempo machen konnte ehe es dann auf dem letzten 1000m ordentlich zur Sache ging. Am Ende wurde es noch extrem hart nicht nur aufgrund der Steigung sondern auch deshalb da Temperaturen jenseits der 30°C herrschten. Im Ziel bestätigte sich dann auch mein persönliches Empfinden ich konnte mich nämlich nicht nur für das Tunnelrace qualifizieren sondern fuhr zudem auch noch die Bestzeit.
Nun hieß es möglichst schnell so gut als möglich zu regenerieren für den folgenden Tunnelrace. Um kurz nach 15:00 erfolgte der Startschuss für das spektakuläre Rennen. Nach etwa 500m ging es schon in den Tunnel. Die imposanten Daten des Tunnels lauteten wie folgt 530HM verteilt auf nur 3516m was eine Durchschnittsteigung von 15% bedeutete. Wenn man unten in den Tunnel eintaucht bekommt man erstmals einen Schock das Auge ist absolut nicht an diese Dunkelheit gewöhnt wodurch einem die Sicht vor allem zu Beginn sehr schwer fällt. Dazu kam dann noch die kühle Temperatur von 5°C der Gegenwind sowie die etwas holprige Fahrbahn. Man kann das Ende des Tunnels zwar schon bald erkennen doch zieht es sich enorm und wenn man das Ende passiert bekommt man den nächsten Schock der noch ärger ausfällt als bei der Einfahrt des Tunnels. Es ist ganz klar das ein plötzlicher Temperaturunterschied von 5°C auf über 30°C bei maximaler Beanspruchung spuren hinterlässt. Für einen kurzen Augenblick fühlt man sich stehend K.O. dazu kommt dann noch die Schwierigkeit bei der Sicht da man sich an die Dunkelheit gewöhnt hat und man dann ins Kalkbergwerkgebiet am Pfaffenboden eintaucht. Am Ende konnte ich mich knapp vor Petr Cirkl und Andreas Bauer durchsetzen.
Zum Schluss muss ich noch sagen das es wirklich ein Erlebnis ist durch den Tunnel zu fahren und das ich jedem dieses Event nur ans Herzen legen kann um dieses einzigartige Flair zu genießen.
Ein Lob geht natürlich auch an die Veranstalter für die Top Organisation!!!
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